Willkommen bei morimari Hundetraining Sophie Hildebrandt

Kontakt: Erreichbar via Mail an hildebrandt@morimari-hundetraining.de oder per Telefon +49 (0) 151 23 37 9998

Telefonisch regulär erreichbar wochentags von 9 bis 19 Uhr - Ich rufe zurück! :)



Ueber mich

Erlaubnis nach § 11 TierSchG

Mitglied im Verband professioneller Hundetrainer pro Hunde e.V.


Mein Weg zur Hundetrainerin ist im Grunde der Übliche: Schon als Kind jedem Wesen mit Fell hinterher gestapft. Die Namen von Hunden noch nach Jahren besser im Kopf behalten als die mancher Familienangehöriger. Aus vor der Mutter noch offiziell gehaltenen Meerschweinchen wurden später sehr inoffiziell gehaltene Mäuse und vorübergehend eine Ratte, aufgegabelte Katzenkinder und Patenhunde aus dem Freundeskreis. Mit 21 war es endlich endlich soweit und mein perfekter Miro zog zu mir in mein winziges Zimmer in meiner ersten kunterbunten WG. Nachdem der Zwerg sämtlichen Unsinn schnell erlernt hatte, den ich ihm so beibringen wollte, ging es für uns elf Jahre lang in die Rettungshundearbeit. Die kleine Maya kam irgendwann hinzu, sie war so soo anders - und schließlich wurde aus dem "Hobby" Hund der Wunsch nach mehr. Wer das genauer wissen möchte - scrollt einfach runter zum beruflichen Werdegang und zu den vierbeinigen Mitarbeitern :)


Hundeerziehung kann je nach Hund-Mensch-Konstellation ein sehr komplexes Thema sein und heutzutage wird es für den Hundehalter mitunter richtig schwierig, für sich und seinen Vierbeiner den richtigen Weg zu finden. Für ein Problem gibt es Methoden bis zum Mond und zurück und vielleicht wird an der einen oder anderen Stelle das Rad auch zum zehnten Mal neu erfunden - wer weiß... Social Media und unsere Gesellschaft suggerieren, dass der gerettete Hund auf ewgig dankbar sein wird, dass jedes "Problem" mit genug Liebe, Geduld und Keksen oder wenn nicht, am Ende vielleicht mit ner Pille gelöst werden kann, dass der Hund sich seinen Menschen "ausgesucht hat", dass das Ziehen von Grenzen Beziehungen kaputt macht, dass Malinois langweilig und Akitas verträglich sein können und und und. Die Liste lässt sich endlos fortsetzen und die Punkte haben eins gemein: Kann sein! Muss und ist aber halt meistens nicht.. 


Entscheidend ist für mich, dass Hundeerziehung von Anfang an möglichst individuell betrachtet werden sollte: Welcher Hund passt in mein Leben? Schaue ich nach Optik, nach Zuchtziel, nach dem Wesen? Will ich mit der Adoption was "Gutes tun"? Kann ich die Anforderungen dieses Hundes überhaupt erfüllen? Welche Erwartungen habe ich an das Leben mit diesem Hund und ist das überhaupt realistisch und fair für alle Beteiligten? Kann ich selber leisten, was ich vom Hund erwarte? 


Eine Sache muss uns klar sein: Hundeerziehung, die über das einfache Formen von Verhalten über Konditionierung und Co hinaus geht, ist meistens Persönlichkeitsentwicklung - und zwar erstmal die des Menschen. Die ist manchmal sehr anstrengend und sie braucht fast immer Durchhaltevermögen! Sie verlangt das Verlassen der eigenen Komfortzone, kann unbequem werden und ein generelles Umdenken erfordern. Die gute Nachricht ist: Es lohnt sich! Es wird vielleicht nicht immer perfekt, aber es kann trotzdem gut werden. Es wird vielleicht nicht immer wie man es dachte, aber es wird spaßig und schweist zusammen. 


Wenn ihr Bock auf diesen Weg habt, meldet euch gerne bei mir! Ich freu mich darauf, dich und deinen Hund kennenzulernen! 

Sophie 


Qualifikation und beruflicher Werdegang im Bezug auf den Hund 

  • 2012 bis 2023: Rettungshundestaffel DRK Weimar mit Miro und Maya
  • 2018 und 2019 Ausbildung zur Hundetrainerin bei der Hundeschule Experience in Erfurt
  • 2020 Ausbildung zur Tiergestützten Fachkraft mit Maya (Therapiebegleithundeführerin) bei Hundepädagoge - Hundeschule und tiergestützte Intervention in Erfurt
  • Seit 2021 Mitarbeit beim Schwierige Felle e.V. - Hund & Katz
  • ab 2026 Ausbildung zur Mantrailing Trainerin bei Find your Man (Jennifer Wehage)
  • Präsenzweiterbildungen im Laufe der Jahre: "Dann beißt er halt!" (Küstenköter) // Sicherung gefährlicher Hunde (Hundezentrum Niederreißen) // Wild auf Wild (Sara Bürstle) // Tanz an der Leine und Longieren (Samy el Ayashi) // Zielobjektsuche (Carola Henniger) // Impulskontrolle und Frustrationstoleranz (Maren Grote) // Berliner Hundesymposium, Workshop Schwieriger Hund, Mehrhundehaltung (Thomas & Ina Baumann) // "Lebenslänglich Aggressiv" und "Im Tunnel der Aggression" (Gerd Schuster) // Leinenführigkeit (Anke Zerbst) // Trickdogs (Nina Jassmann & Charly Arzberger) // Longieren (Hundeharmony Rejana) // Körpersprache (Daniel Herter) ...
  • Im Laufe der Jahre verschiedene Online Veranstaltungen, beispielsweise zu diesem Themen: Gelassenheit // Nasenarbeit // Frustrationstoleranz // Leinenaggression // Motivation // Belohnung // Mantrailing // Hunderassen // Alleine bleiben // Kastration //   Trennungsangst // Stress und Angst // Mehrhundehaltung // Do as i do // Freilauf // Graue Schnauzen // Terrier // Angsthunde // Entspannungstraining Relax dogs // Nasenarbeit // Leinenführigkeit // Raumverwaltung // Führung ...


Miro

Maya

Rudi

Miro liebt die Aufmerksamkeit seiner Menschen – mindestens so sehr wie Spielen, Planschen und Essen. Er möchte immer mit dabei sein, selbst wenn das für ihn bedeutet, dass auch andere Hunde mitkommen. Die werden kurz abgescannt, bei Bedarf kurz in die Schranken gewiesen und dann ignoriert, in seltenen Fällen spielt er mit ihnen. Gegenüber Welpen und Junghunden hat Miro eine schier endlos lange Zündschnur – ehe er wirklich auf den Tisch haut, dauert es... Bis dahin wird in Alte-Leute-Manier gemurrt was das Zeug hält. Weil ihm Hundebegegnungen aller Coleur herzlich egal sind, unterstützt er mich manchmal bei der Arbeit mit Hunden, die hier noch ihre Schwierigkeiten haben. Mit mittlerweile 14 Jahren ist er aber eigentlich in wohlverdienter Rente! 


Miro zum Mitmachen zu überreden, ist immer noch sehr leicht: Er ist offen für alles und neues. Er ist sich für nichts zu schade, verzeiht den Menschen viel und ist immer sehr ehrgeizig mit von der Partie- Besonders bei seiner früheren Arbeit als Rettungshund. Nur Abends - da liegt er heute lieber daheim auf der Couch statt sich noch rumzutreiben. 


Nach der Arbeit genießt Miro das dichte Liegen an Frauchen. Er braucht keine intensiven Streicheleinheiten, sagt aber niemals nein zu Massagen am Po. Wenn er kann, faulenzt er solange dicht vor dem brennenden Kamin, bis sein Hirn zur Rosine zusammengeschrumpft ist. 


Miro - der perfekte Ersthund - Mein Prinz.



Maya ist ein Sonnenkind. Sie liebt die Natur und möchte am liebsten den lieben langen Tag umherstromern und Abenteuer erleben. Sie liegt vor Mäuselöchern auf der Lauer, buddelt Löcher bis nach China, genießt ausgiebige Bäder in Tümpeln und trägt fleißig Früchte von A nach B. Maya kann einfach alles, was sie will: Mantrailing, Tricks und Longieren.


Maya ist ein glasklarer Spiegel ihrer Umwelt: Sie gibt Frauchen, aber auch anderen Menschen und Hunden ein direktes Feedback auf ihr Verhalten und ist dabei hinsichtlich hündischer Körpersprache ein guter Lehrmeister für alle. Diese Eigenschaft macht sie auch zu einer tollen Erzieherin für Welpen, Junghunde, (Klein-) Kinder und manchmal auch Erwachsene. Ihre inzwischen zehn Jahre merkt man ihr kaum an. Außer vielleicht, dass sie etwas harmoniebedürftiger ist als früher. Auf große Kloppereien und Unstimmung hat sie keinen Bock und entzieht sich lieber - Wirft für sich ihren Stock umher und wälzt sich auf allen (un-) möglichen Untergründen. 


Maya hat das Gehirn eines Elefanten, der so schnell nichts vergisst. Maya war als Welpe und Junghund eine Gespenster sehende, schreiende und zerstörungswütige kleine Katastrophe, doch Geduld und Spucke (und Verzweiflung) haben uns die Zeit überstehen lassen. Sie ist heute kreativ und klug aber immer noch sensibel und sanft. Und irgendwie ist auch Fakt: Je älter sie wird, umso mehr Menschen lieben sie.  


Kleine Biene.



foto: _fraulila

2021 ist die Entscheidung gefallen, dass Rudi bleiben darf. Das hat mich nicht nur zum Pflegestellenversager gemacht, sondern mich auch um ca fünf Jahre altern lassen. Mir vor allem gezeigt, was ich als frisch gebackene Trainerin so alles noch garnicht wusste und konnte...


Rudi hat sich damals Zeit gelassen, bis er sein Päckchen gezeigt hat: Rudi ist Türsteher, Houdini, ein Entfesselungskünstler- ambitionierter Stalker, 38 kg-Leinenschreihals und überflüssigerweise - Bodyguard. Rudi stellt sich gerne dumm, wenn er mit mir tricksen soll. Fällt nur auf, wenn er im nächsten Moment wie selbstverständlich Schubkästen ohne Griff öffnet, um die innenliegende Chipstüte auszulutschen. Er ist kein riesen Arbeitstier, aber er hat große Lust auf Abenteuer und Neuigkeiten.


Rudi tut Rudi-Dinge. Er ist albern und ernsthaft, loyal und distanzlo... *hust* - körperbetont . In seiner Sturm- und Drang-Zeit waren Hundebegnungen eine Vollkatastrophe und Besucher für ihn bis auf wenige Ausnahmen vollkommen unnötig. Was mussten wir reinwachsen in den Esel. Ein paar Ecken und Kanten werden bleiben, aber das ist weitgehend in Ordnung und wir sind dran. Heute kommt Rudi mit fast allen Hunden prima zurecht, hängt sich in Auseinandersetzungen gerne rein wie ein Teebeutel, akzeptiert aber in der Regel auch, wenn er sich raushalten soll. Besucher*innen sind nur noch selten Thema, ansonsten zeigt er sich gleich in seiner ganzen Aufdringlichkeit. 


Was hab ich diesen Esel gern...


Othello

Rettich

Die Bande

Othello kam, sah und siegte... zumindest bei mir. Othello kam aufgrund schwerer Krankheit seines Herrchens ins Tierheim. Lange haben wir ihn angepriesen und Leuten subtil aufgedrängt - es half aber alles nichts. Othello - so viele Fans er auch hat(te), musste schließlich mit zu mir nach Hause kommen.


Othello ist super verträglich, immer gut gelaunt, bestechlich (verfressen wie kein Zweiter) und neugierig (aufdringlich). Er hat seine Prinzipien, Humor, Kondition und Durchhaltevermögen - und das alles mit mittlerweile 14 Terrierjahren! Bei anderen Hunden ist er oft ein Türöffner, denn er macht kaum jemandem Angst und kümmert sich vorrangig um seine eigenen Angelegenheiten.


JA, man muss genauer auf die Gesundheit schauen (Wie bei Jungtieren und Qualzuchten übrigens auch...).
JA, ein paar Dinge muss man vielleicht immer managen (Memo an mich selbst: Räum schneller die Kackhaufen vom Hof).
JA, ein paar Eigenheiten (wobei hier vielleicht die des Terriers) werden wir nicht ganz wegkriegen, aber:
Wer und was ist schon perfekt?


Lange Rede, kurzer Sinn: Adoptiert Senioren, vielleicht sogar zu euren Hunden dazu! Meinen Othello geb ich nun nicht mehr her, denn dann würde es ziemlich still hier werden. 


Er hält uns alle auf Trab (wach). 



Rettich zog 2023 mit circa einem Jahr als Pflegehund bei uns ein. Er musste weg, weil sich seine Vorbesitzer übernommen hatten und das Amt eingreifen musste.


Rettich scheint die Sonne aus dem Arsch. Er diskutiert gerne, nimmt die Welt nicht sonderlich ernst und lehnt sich altersentsprechend gerne mal auf.


Er ist ein Pferdestehltyp, bereit für jeglichen Unsinn und oft schon motiviert durch die Sache selbst: Beim Mantrailing kaum zu halten, beim Longieren immer ganz vorne mit dabei.
Fremden gegenüber wirkt er immer erstmal offen und herzlich - Viele finden sein Erscheinungsbild freundlich und das rosa Nasenpolster am Maulkorb wird diesen Eindruck wohl noch untermauern - eigentlich findet er neue Menschen aber nur gut, wenn die nach seiner Pfeife tanzen.
Er weiß schon, wie er wen bewegt.


Rettich ist der Nachwuchs in der Gruppe und die anderen sind in der Regel genervt von ihm. Er übt sich mehr und mehr in Zurückhaltung und allmählich wird es einfacher...
... also für die anderen ;-)


Ich freu mich auf die Abenteuer, die wir noch bestreiten werden. Und darauf zuzusehen, wie er sich noch weiter entwickeln wird.



foto: _fraulila


 
 
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